Elektromobilität | Ohne Säule nichts los (04.09.2018)
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Ohne Säule nichts los (04.09.2018)

 

Erst die Ladesäulen, dann die Autos? Oder besser umgekehrt? Welche Reihenfolge gilt bei der Entwicklung von Elektromobilität, um eine gute Auslastung von Ladeinfrastruktur zu ermöglichen? Die Metropolregion Hamburg hat Grundlagen geschaffen, um mit diesem Henne-Ei-Problem umgehen zu können.
Im Rahmen des Projekts HansE wurde zunächst analysiert, wo die Menschen in der Metropolregion wohnen, wo sie arbeiten, was sie in ihrer Freizeit machen und welche Verkehrswege sie nutzen. Auch die demografische Struktur der Bevölkerung spielte dabei eine Rolle. Anschließend wurde ein Netz mit Empfehlungen für Ladestandorte in der gesamten Region entwickelt. Gute Standorte seien zum Beispiel in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten, Fitnessstudios oder Kinos.

Auf dieser Basis wurde anschließend 50 Ladepunkte in der Metropolregion Hamburg installiert – darunter in den Kreisen Stormarn, Segeberg, Pinneberg und Harburg. Für die gesamte Metropolregion Hamburg wurde somit erstmals eine Methodik entwickelt und erprobt, um Gebiete mit guter Eignung für Elektro-Ladestationen ermitteln zu können.